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Die Geschichte der Altenbürener Mühle

 

 

Am Ufer der Glenne, die bei Altenbüren entspringt und bei Rüthen in die Möhne fließt, steht – unmittelbar an der Grenze des Briloner Stadtwaldes – die Altenbürener Mühle. 

Bis 1956 wurde in dieser Mühle noch Korn gemahlen. Die so genannte „Mühlen-Konvention“ sorgte dafür, dass auch in der Altenbürener Mühle kein Korn mehr gemahlen werden durfte. Eine Urkunde aus dem Jahre 1440 erwähnt bereits diese, zum Eigentum der Gemeinde Altenbüren gehörende und mit Wasser betriebene Mühle, die stets an einen Müller der Gemeinde verpachtet wurde. Der letzte Gemeindemüller war ein Clagges, der in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts nach Chile auswanderte. 

Daraufhin verkaufte die Gemeinde Altenbüren die Mühle an den aus dem benachbarten Ort Düdinghausen stammenden Maulwurfsfänger Kasper Gerbracht, der Urgroßvater des heutigen Eigentümers Karl Josef Gerbracht. 

Die Mühle wurde in ihrer Vergangenheit oftmals vom Blitz getroffen. Das erste Mal geschah dies 1660. Damals baute man eine neue Mühle ein Stück abwärts der Glenne, die in 1710 und 1850 von dem gleichen Schicksal heimgesucht wurde. Um dieser Gefahr auszuweichen, beauftragte Kaspar Gerbracht einen Wünschelrutengänger, der feststellte, dass sich dort vier Wasseradern kreuzen, die die vernichtenden Blitze anzogen. Er ließ an den entsprechenden Stellen Bleibehälter in den Boden versenken und behob damit einen Missstand, der so viel Leid gebracht hatte. 

Auch die Gastronomie hat ihre Geschichte. Denn schon lange vorher hatten sich die Pächter der umliegenden Jagdbezirke eine „Jagdstube“ in der Mühle eingerichtet, in der die Müller für die Verpflegung sorgten. Aus dieser Jagdstube als Keimzelle ist der heutige gastronomische Status der Altenbürener Mühle entstanden.

 

Die kleinen Zimmer sind zu einem größeren Raum zusammengelegt worden, eine verglaste Terrasse kam hinzu und das große Mühlrad mit seinem Mahlwerk ist überdacht und hinter gläserne Wände gesetzt worden.

 

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Altenbürener Mühle  | info@altenbürener-mühle.de